Scharnsteiner Gipfelrunde

Zeit: 11h 31min* | ↗ : 1822 hm | Distanz: 23,31 km | Gipfel: 10

Hamberg - Maisenkögerl - Bräumauer - Scharnsteiner Spitze - Hohe Mauer - Windhagkogel - Stechertsaukogel - Hochsalm - Mittagstein - Hutkogel 



Beschreibung


Da ich eine Freundin in Linz besucht habe und ich ganz zufällig durch die oberösterreichischen Voralpen muss, kann ich ja beim nachhause Fahren noch einen Zwischenstopp einlegen. Ich plane mir also zwei Touren, die nicht weit von meinem Heimweg entfernt sind. Eigentlich hätte ich für heute sogar drei Touren im Talon. Hochsalm (ca. 2000hm), Kasberg (ca. 1800hm) oder soll es doch der Traunstein werden?  


Beim Hinfahren lacht er mich schon ziemlich an, der Traunstein, aber heute ist Samstag und blauer Himmel. Diese Idee werden vermutlich mehrere haben. Ein allzeit überlaufener Gipfel. Den spar ich mir besser für einen anderen Tag auf. Ich lasse ihn vorerst noch auf meiner "will-ich-noch-machen-Liste"


Ich entscheide mich für die Hochsalm-Tour und parke am Parkplatz Hamberg.

Direkt vom Parkplatz leitet mich das Taferl gleich...

durch den Wald hinauf.

Zuerst will ich noch auf den Hamberg und gehe in Richtung Norden.

Nach dem Baum kommen zwei Absperrungen und ein Traktorweg rechts die Wiese hinauf, dem ich folge.

Oben gelange ich wieder zu einem beschilderten Steig. Dem folge ich aber nicht, sondern gehe rechts neben den Bäumen in den Wald hinauf.

Hamberg (854m)

Meine beiden nächsten Ziele sehe ich schon.

Ich gehe den selben Weg wieder retour und folge weiter brav der Markierung zum Maisenkögerl.

Hier ist alles ziemlich gut ...

beschildert. Ich bin positiv überrascht.

Weiter folge ich den ...

Punkten. Monsieur Peter's "Bindi-Markierugen" haben sich in mein Gedächtnis eingebrannt. 

Und da bin ich schon, dachte ich. Trittsicherheit im Gipfelbereich stand am Taferl. Wo genau soll das sein? Hm... 

Ich sehe einen Weg hinauf auf einen Zacken.

Tja. Ganz schön luftig hier oben, aber mein Ziel, wie es aussieht, noch nicht erreicht.
Ich überkraxle den Fels und ...

weiter drüben wieder hinauf. Die Hände kommen ganz schön zum Einsatz.

Maisenkögerl (945m)
Zwar nicht hoch hier, aber runterfallen möchte ich da trotzdem nicht.

Meine geplante Tour fast vollständig in Sicht.

So, nun wird mir die "Warnung" am Taferl, zum Thema Trittsicherheit, auch klar.

Nicht nur trittsicher, sondern auch schwindelfrei muss man hier sein. Ein wenig schummrig wird mir schon, beim ersten Anblick nach unten. Ausrutschen ist hier nicht erlaubt. Am Bild halt nicht so ganz ersichtlich. Tja, dann halt Augen zu und runter. 😅

Nun der Blick von unten nach oben. Die Wand muss hier abgeklettert (Diff. II) werden.
(Mir war am Tag der Wanderung nicht klar, dass man den Gipfel auch umgehen hätte können. Diverse Berichte im Internet haben mich dann aufgeklärt - man erkundigt sich ja in der Regel erst danach und nicht davor 🙈)

Weiter geht es gemütlich durch den Wald.

Lediglich eine Leiter muss auch noch überwunden werden, ...

bevor es wieder gemächlich weiter geht.

Bräumauer (808m)

Der Rest des Weges verläuft im oberen Teil direkt am Grat der Mauer und weiter unten in Serpentinen durch den Wald.

Nun am Parkplatz Scharnstein angelangt, muss ich taleinwärts.

Eine Quelle ladet mich kurz zum Verweilen ein. Auch gibt es reichlich Bier von hier. 😅
11:00 Uhr ist es jetzt. Noch ein bisserl zu früh. Mein Wasser fülle ich allerdings auf. (Die einzige Gelegenheit, die mir unterkam)

Ich liebe Stufen... 🙈. Forstwege noch mehr. 😆

Vorbei an der Wagner Kapelle und die...

Stufen hinauf... 

zur Ruine.

Ich erkunde ein wenig das "Burggelände". Die Bräumauer stets im Blick. 

Nun am Mitterturm angelangt, links vorbei, ...

weiter durch den Wald. Hier gibt es zwar "Markierungen", aber oftmals teilt sich der Weg.

Man kann auch dem Gratverlauf bzw. der Grenzmarkierung folgen.

Ganz schön steil hier rauf... *schnauf*.
Da vorne ist ein Felsen, der umgangen werden muss. Bei Nässe empfehle ich diesen lieber rechts zu umgehen.

Blick zurück hinunter.

Scharnsteiner Spitze (1133m)

Am Gipfel treffe ich sogar auf Gesellschaft und wir plaudern ein wenig. Sie ist ein wenig erstaunt über meine Tourenplanung. Sie erzählt mir auch, dass hier der Grundbesitzer offenbar nicht will, dass man hier geht. Die Bäumchen sind hier unmittelbar neben dem Weg gesetzt. Vorne bereits die Hohe Mauer in Sicht. Bin gespannt wie gut ich da rauf kommen werde. Im Internet wird eine ller Stelle beschrieben.

Ich folge dem verwachsenen "Weg" hinunter... 

auf die Straße und folge dieser bis... 

zum Ende. Hier muss man sich links halten und hinauf in den Wald wechseln,

dann hat man wieder einen Weg. Kann aber auch sein, dass ich den "Einstieg" einfach übersehen hab.
Da vorne kommen wieder Felsen.

Blick zurück hinunter. Ich weiß nicht, ob diese Stelle als IIer zu sehen ist. Bei Nässe vielleicht eher. Ausrutschen möchte ich hier jedenfalls nicht. Auch die Hände kamen kurz zum Einsatz.

Oben am Grat angelangt, blicke ich nochmal kurz zurück zur Scharnsteiner Spitze.

Ein Steig leitet mich zum Gipfelkreuz.

Hohe Mauer (1174m)

Auch das Kreuz vom Windhagkogel kann ich schon sehen.

Der Abstieg von der Mauer ist nicht so ganz einfach. Auch da gibt es ein paar...

Kraxelstellen.

Nun komme ich zum markierten Weg...

zum Windhagkogel. Da sind ebenfalls ein paar Kraxeleien notwendig, jedoch unschwierig.

Windhagkogel (1334m)

Mittlerweile bin ich ca. 6h unterwegs. Hier oben treffe ich auf einige Wanderer und mache eine ausgedehntere Gipfelrast.

Blick hinüber zu meinen nächsten Gipfelzielen (vl. Hochsalm, Stechertsaukogel). Hier ist weder ein Taferl noch eine Markierung in meine Richtung.

Der Steig ist allerdings gut sichtbar und... 

teilweise mit Steintauben markiert.

Im unteren Teil muss man aufpassen, dass man den Abzweiger nicht versäumt.

Nur noch die letzten Höhenmeter bis zum ...

Stechertsaukogel (1249m)

Links vom Gipfelkreuz geht der Weg weiter.

Ziemlich steil hinunter...

und stellenweise exponiert.

Blick zurück hinauf.

Über diesen Trampelpfad gelange ich... 

zu dieser Forststraße, die ich einfach überquere. Auf der gegenüberliegenden Seite sieht man schön den Steig.

Hochsalm (1405m)

Die Aussicht auf das Tote Gebirge ist wirklich herrlich. Lange bleibe ich hier jedoch nicht. Es ist schon relativ spät. 16:45 zeigt meine Uhr.

Weiter geht's nun wieder auf markiertem Weg hinunter in den nächsten Sattel. Blick hinüber zu meinem letzten Gipfelziel. Eigentlich wollte ich auch noch auf den Janslkogel, aber ich habe keine Lust mehr auf zweihundert Extrahöhenmeter. Meine neuen Schuhe, machen es mir auch nicht gerade einfacher.

Nicht unbedingt eine Autobahn da rauf. Man muss schon schauen, wo man hin steigt.

Mittagstein (1260m)

Wobei, Mittag ist nun weit verfehlt. 18:00 zeigt meine Uhr. 
Keine Ahnung, wo ich die Zeit gelassen habe...😅

Auch von hier oben ist das Panorama traumhaft und ich raste ein wenig.

Nun geht es der Markierung folgend... 

wieder hinunter.

Ich nehme die kürzere Variante und mache noch einen Abstecher auf den...

Hutkogel (1054m)

Das Taferl steht am anderen Ende vom Steig. Ich finde die ...

Beschilderung echt liebevoll gestaltet. Da hat sich jemand wirklich Zeit genommen. Auch noch nie zuvor gesehen.

Nun wieder retour zum Ausgangspunkt: Parkplatz Hamberg.



Coole und sehr abwechslungsreiche Gipfeltour durch die oberösterreichischen Voralpen.
Wer's nicht so lange mag, der kann bereits nach dem Hochsalm wieder absteigen, das Maisenkögerl auslassen oder aber auch die Runde von einem anderen Startpunkt aus gehen. Hier gibt es einige Möglichkeiten die Gipfel zu stürmen! 😉





Für meine persönliche Gipfelchallenge... 😉
  • Hamberg (854m)
  • Maisenkögerl (945m) 
  • Bräumauer (808m)
  • Scharnsteiner Spitze (1133m)
  • Hohe Mauer 1174m
  • Grünauberg
  • Windhagkogel (1339m)
  • Stechertsaukogel (1249m)
  • Hochsalm (1405m)
  • Mittagstein (1260m)
  • Hutkogel (1054m) 


    * Gesamtgehzeit inkl. Pausen

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